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Ostersonntag
Der Ostersonntag ist der wichtigste Tag an den Osterfeiertagen. Am Ostersonntag
freut sich die christliche Gemeinschaft über die Auferstehung von Jesus. Damit
wird in die Hoffnungslosigkeit des Lebens plötzlich wieder ein Ziel oder Sinn
gegeben, dass das Wirken von Jesus nicht ohne Wirkung bleibt, sondern den
Menschen wieder Hoffnung gibt.
Die Feier beginnt in der Osternacht von Karsamstag auf Ostersonntag mit einem
Gottesdienst. In diesem Gottesdienst wird an die Auferstehung Jesu erinnert.
Symbolisch wird dies durch das Licht getan. Zunächst ist es Dunkel in der
Kirche, was den Tod von Jesus bedeutet, doch durch Kerzen wird Helligkeit, was
die Auferstehung von Jesus bedeutet, in den Raum und in das Leben gebracht. Nach
diesem Gottesdienst erklingen die Glocken wieder, die nach dem Trauertag
Karfreitag verstummt waren.
An diesem Ostersonntag gibt es neben dem ausgiebigen familiären Frühstück viele
Brauchtümer die durchgeführt werden. Bekannt in Deutschland ist das Osterei
suchen. Die Kinder suchen, die versteckten Eier im Garten oder im Haus. Diese
Ostereier wurden in der Nacht vom Osterhasen versteckt. Mit diesem Osterei
lassen sich verschiedene Spiele, wie das Osterei düpfen sein, Osterei im Berg,
Ostereier blasen durchführen.
Ein alter Brauch der wieder an Bedeutung gewinnt ist das Osterreiten. Der
Osterritt der Sorben, die in der Nähe von Berlin in Gebiet Brandenburg ansässig
sind findet am Ostersonntag immer mehr Mitmacher. Dabei wird mit dem Kreuz auf
dem Pferd um die Äcker geritten. Mit diesem Flurumritt sollte der Frühling
begrüßt werden und Saat gesegnet werden, damit im Herbst reichlich geerntet
werden kann. Auch die christliche Bedeutung von der Verkündung der Auferstehung
Jesus Christus wird damit dokumentiert.
Das Osterfest ist heute ein Fest der Familie. Man trifft sich mit der
Verwandtschaft, um dieses Fest zu feiern. Nach dem Gang zur Kirche wird
gemeinsam ausgiebig gespeist. Die Kinder suchen Ostereier, singen ein Osterlied
oder tragen ein Ostergedicht vor und hoffen auf Geschenke.
Ostermontag in Deutschland
Der Ostermontag, der letzte Osterfeiertag ist in Deutschland gesetzlicher
Feiertag.
Die christliche Gemeinde besucht auch am Ostermontag den Gottesdienst. Wie das
gesamte Osterfest steht der Montag auch im Zeichen der Familie.
Die ganze Familie ist versammelt und nimmt gemeinsam das Essen zu sich. Das
Osterlamm ist wiederum der Mittelpunkt des Ostertisches.
Osterspiele, Ostereier, Osterhase, usw. stehen auch an diesem Tag im
Mittelpunkt. Oftmals werden auch an dem Ostermontag Ausflüge mit der Familie,
besonders mit den Kindern gemacht.
Die in der Nähe stattfindenden Ostereiermärkte oder Ostermärkte werden besucht.
In verschiedenen Regionen werden auch am Ostermontag noch alte Brauchtümer
gepflegt.
Es gibt in einigen Gemeinden Christen, die aus ihrem Dorf hinausziehen, wie es
die Jünger damals machten, um die Taten und den Glauben von Jesus zu verbreiten.
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