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Helsinki

Teile dieses Artikels habe ich gefunden bei http://www.geocities.com/RainForest/Vines/9496/fi.html

Helsinki bei Nacht

Die Stadtkarte der Innenstadt von Helsinki Im Jahre 1550 wurde Helsinki vom schwedischen König Wasa gegründet und 1640 ein wenig südwärts an die Küste verlagert. Drei Jahre nach der Abtretung Finnlands an Russlands wurde Helsinki vom Zaren Alexander I. zur Hauptstadt Finnlands ernannt und Alexander beauftragte C. L. Engel mit der Neugestaltung Helsinkis, nachdem so ziemlich alle Holzhäuser bei einem großen Brand 1808 niedergebrannt wurden. Das älteste erhaltene Gebäude in Helsinki ist der Senatsplatz. Er und seine umliegenden Gebäude, zumeist öffentliche, wurden von Engel streng im neoklassizistischen Stil der 20er und 30er Jahren des 19.Jahrhunderts erbaut.

im Saal

Im Jahre 2000 feiert Helsinki seinen 450. Geburtstag. Für dasselbe Jahr ist Helsinki auch zur Kulturhauptstadt Europas gewählt. Heute ist Helsinki die Hauptstadt Finnlands und ein Ort wichtiger Tagungen, wie zum Beispiel der KSZE-Konferenz.
Helsinki wurde von dem schwedischen König Gustav Wasa als neuer Handelsplatz in Südfinnland gegründet. Die Stadt sollte der am Gegenufer des Finnischen Meerbusens gelegenen Hansestadt Reval (heute Tallinn) Konkurrenz machen. Um die Entwicklung der Stadt zu forcieren, erließ der König am 12.6.1550 eine Verfügung, der zufolge die Angehörigen der Bürgerstände von Rauma, Ulvila, Porvoo und Tammisaari nach Helsinki umziehen mussten. Jenes Datum gilt heute als Gründungstag Helsinkis.

Jedoch blieb Helsinki lange Zeit ein unscheinbares Städtchen - ein Dekret des Königs reichte nicht aus, am Gefüge der mittelalterlichen Handelstraditionen zu rütteln. Aufgrund der Kriege, die Schweden in Russland, im Baltikum und Deutschland führte, gewann Helsinki allerdings beträchtliche militärische Bedeutung, als Einschiffungsort für Soldaten und als Winterhafen für die Kriegsflotte.

Da die Lage Helsinkis an der Mündung des Flusses Vantaanjoki sich als ungünstig erwies, wurde 1640 beschlossen, die Stadt weiter nach Süden auf die Landzunge Vironniemi zu verlegen, nach dem heutigen, an das Geschäftszentrum anschließenden Stadtteil Kruununhaka.

Mit der Erstarkung Russlands im 18. Jahrhundert und der 1703 erfolgten Gründung der neuen Hauptstadt St. Petersburg nahe der finnischen Grenze wurden die Karten für die Zukunft Helsinkis neu gemischt. Doch zunächst hielt das Jahrhundert für Finnland und Helsinki noch große Heimsuchungen bereit: Kriege, Seuchen und Hungerjahre. Die Russen besetzten Helsinki während des "Grossen Unfriedens" 1713-21 und erneut 1742. Schweden verlor seine Großmachtstellung.

Nach den Niederlagen gegen Russland wurde die Befestigung des Stützpunkts Helsinki zum wichtigsten Anliegen der schwedischen Verteidigungspolitik. 1748 begann man, auf Inseln vor der Stadt die Seefestung Viapori zu bauen, heute als Suomenlinna bekannt. Die Pläne für die Festigungsanlage wurden von dem schwedischen Grafen und Festungsoffizier Augustin Ehrensvärd ausgearbeitet.

Der Bau von Suomenlinna war ein Wendepunkt in der Entwicklung Helsinkis. Die Stadt begann zu prosperieren, Handel und Schifffahrt erhielten rasch ganz neue Dimensionen.

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